Epagneul Breton

Über den Namen „epagneul“ gibt es verschieden Interpretationen. Einige sagen, dass es sich hierbei um eine Definition des französischen Wortes „espagnol“, also „spanisch“ handele. Dies würde die These bestätigen, dass alle „Epagneul“-Rassen ursprünglich aus Spanien stammen.
Wiederum bestehen andere darauf, dass der Name aus dem altfranzösischen Wort „s´espanier“ oder „s´espagnier“ abgeleitet ist, was soviel bedeutet wie „sich hinlegen“, da sich die Hunde früher während der Jagd flach auf den Boden gekauert haben, sobald sich Federwild genähert hat.

Der Épagneul Breton ist ein Vorstehhund, der sehr gelehrig und leicht zu erziehen ist. Jäger lieben seine Stärken und seine Anhänglichkeit. Er ist sehr vielseitig und weiß, wie man sich durch dichtes Gebüsch schlägt, um jagdbares Federvieh aufzustöbern. Dabei hat er selbst bei Ermüdung den eisernen Willen die Suche fortzusetzen und gibt nie auf.

Im Wasser fühlt er sich ebenfalls sehr wohl, obwohl er kein ausdauernder Schwimmer ist. Beim Apportieren des erlegten Wildes ist er sehr pflichtbewusst.

Die Schulterhöhe der Hündin beträgt ca. 47 – 49 cm, beim Rüden von ca. 49 – 51 cm.
Das Gewicht liegt bei beiden Geschlechtern bei ca. 15 – 20 Kg.

Sein Haar ist fein, glatt, oder ganz leicht gewellt, aber nicht gekräuselt. Die Farben des Felles können weiß und orange, weiß und schwarz, weiß und braun oder tricolor mit leichter Scheckung sein.

Eine Besonderheit gibt es noch. Es kommt vor, dass Hunde nur mit Stummelschwanz oder ganz ohne geboren werde. Dies ist bei dieser Rasse genetisch bedingt.

Wer einen solchen Hund aufnimmt muss wissen, dass er sehr bewegungsfreudig ist und sich nicht mit einer Runde um den Häuserblock zufrieden gibt. Weil er voller Energie steckt liebt er endlose Spiele und versteht sich sehr gut mit lebhaften jedoch schon standhaften Kindern.